Geschnetzeltes

Die Botin mit Astro­logie, Umwelt­faktoren und Wirkung auf den Körper.

Astrologie

Jedes Jahr bringt neue Energie mit einem neuen Element und einem neuen Tier

Worum es in der chinesischen Astrologie geht ist die Frage: "Was bedeutet die Energie dieses Jahres für uns?" Wobei grundsätzlich die Überlegung zugrunde liegt, dass die Energie des Jahres und der Jahreszeiten immer eine Wirkung auf uns Individuen ausübt. Dies bedeutet, dass die Energie des Erde-Hund-Jahres auf verschiedene Energietypen in jedem Körper wirken.

Was "Hund" bedeutet

Wenn wir vom Hund als einem der 12 "Stern"Zeichen sprechen, meinen wir auch das Perikard, das eines der zwölf Funktions­kreisläufe im menschlichen Körper ist. Es wird auch Beschützer oder Meister des Herzens genannt, dem das Blutsystem untergeordnet ist, es schützt das Herz, stellt die Verbindung des Herzens zu allen anderen Organen her und bringt die Freude des Herzens nach Außen, macht Herzlichkeit für Andere sichtbar.

Das Perikard ist die Umhüllung des Herzens und hat die Funktion eines Botschafters oder Gesandten. Es übermittelt den königlichen Willen, welcher dem Volk Freude bringen soll. Von ihm nehmen Glück und Freude ihren Ausgang, heißt es.

Im 12-teiligen System der Meridiane der chinesischen Medizin wird das Perikard der Kreislauf-Sexus-Meridian genannt. Das Erde-Hund-Jahr 2018 bedeutet nun in der Akupunktur, dass der Erd-Punkt auf diesem Meridian, PE 7 – der Meisterpunkt in diesem Jahr – bei allen Akupunkturbehandlungen berücksichtigt wird. Die Bedeutung des Punktes ermöglicht Rückschlüsse auf die Bedeutung dieses Jahres und deren Effekte auf den Körper:

  • Erdpunkt,
  • Juan-Punkt: somit hat er die Funktion einer Brücke zwischen dem Blut­kreislauf und den Nieren,
  • hat Zugang zum Herzen, zu den Sinnesorganen, auf den Geist und somit darauf, wie wir die Welt wahrnehmen,
  • verstärkt vorhandene Symptome,
  • wirkt auf das zentrale Nervensystem.
Weitere Informationen dazu in der Feuerbotin 2015.

Was "Erde" bedeutet

Das Element hat eine Wirkung auf den Körper. Alle Symptome der Feuchtigkeit und von Schleim werden verstärkt. Krankheiten, die damit im Zusammenhang stehen werden ansteigen. Der klimatische Faktor "Feuchtigkeit", dringt entweder durch feuchtes Klima und tragen von feuchter Kleidung in den Körper ein oder entsteht durch Fehlernährung, die Magen und Milz – beide Organe werden dem Element Erde zugeordnet – belasten.

I-Ging und Astrologie

Sehr praktisch orientiert, sehr präzise, speziell und individuell ausgerichtet, sehr klar und einfach zu verstehen.

Wie es in der westlichen Astrologie üblich ist, stehen in der chinesischen Astrologie die Emotionen und Gefühle nicht im Vordergrund.

Wenn Sie sagen, Ihr Kind wurde im "Hund" geboren, sagt dies lediglich etwas über die Kraft des Jahres und die personelle Entwicklung dieser Person aus. Für ein individuelles Horoskop der chinesischen Astrologie werden folgende vier Informationen zum Geburtszeitpunkt benötigt:

  • Jahreszahl,
  • Monat,
  • Tag und
  • Stunde.

Erst dann ist es möglich, ein ernst­zunehmendes Horoskop zu erstellen.

Umwelt

Die Umweltfaktoren oder auch die "sechs bösartigen Einflüsse"

In der traditionellen chinesischen Medizin stellt die Verbindung zwischen dem Körper und der Umwelt einen zentralen Begriff dar. Das innere Gleichgewicht stimmt sich ständig mit der externen Umwelt ab. Wenn der Körper nicht in der Lage ist, mit diesen Veränderungen zurecht zu kommen, geht das innere Gleichgewicht zwischen Yin und Yang verloren und Krankheiten sind die Folge.

Diese sechs klimatischen Phänomene

  1. Wind,
  2. Kälte,
  3. Feuer oder Hitze,
  4. Feuchtigkeit,
  5. Trockenheit und
  6. Sommerhitze

können eine Krankheit entstehen lassen oder vorherrschende Symptome verstärken. So reagiert jemand mit innerer Kälte auf kaltes Wetter ablehnend, bei Hitzesymptomen wird die oder der Betroffene Hitze und Sonne meiden. Diese Phänomene werden in der Lehre der 5 Wandlungsphasen den einzelnen Elementen zugeordnet.

Was das Element Erde erzeugt

So heißt es: Das Element Erde erzeugt Dampf, Feuchtigkeit entsteht durch Fehlernährung und Verdauungsstörungen. Bösartige Feuchtigkeitseinflüsse reproduzieren im Körper die Eigenschaften der Feuchtigkeit in der Natur. Feuchtigkeit ist schwer, trüb und schleichend, sie bringt Dinge nach unten.

Die unteren Körperregionen werden als erste von der Feuchtigkeit beeinflusst

(aus dem Nei Jing)

Symptome

Schwere Gliedmaßen, dumpfer Kopf, extremer Durchfall, Flüssigkeit gefüllte oder nässende Ausschläge, Völlegefühl in Brust und Bauch, Steifheit oder Schmerzen in den Gelenken werden verstärkt.

Wenn Feuchtigkeit im Körper vorhanden ist, kann sich daraus Schleim (tan) entwickeln. Schleim ist dick und schwer, schwerer als Feuchtigkeit, er legt die natürliche Bewegung der Energie im Körper lahm, führt zu Stagnationen, Schwellungen, Knoten und Tumoren.

Kur

Bei Belastung empfiehlt sich eine dreiwöchige Trennkost. Auch eine 12-tägige Diätkur ohne tierisches Eiweiß jeweils im Frühling und im Herbst mit gleichzeitiger Kur mit Bittertees ist anzuraten.

Weitere Informationen dazu in der Erdebotin 2015.

Wirkung

Im Jahr 2018

werden besonders diese Symptome in Zusammenhang mit dem Blutkreislauf durch die vorherrschende Energie = Element Erde und dem Funktionskreislauf Perikard = Hund verstärkt:

  • Cholesterinspiegel,
  • Herzbeutelentzündung,
  • Verkalkung im Herz-Kreislauf-System,
  • dickes Blut,
  • Tinnitus,
  • Augenprobleme,
  • Probleme im zentralen Nervensystem,
  • Depression, Manie.

Da eine falsche Ernährung Feuchtigkeit verstärkt ist es gerade in diesem Jahr ganz besonders wichtig, auf die Auswahl der Lebensmittel zu achten.

Lebensmittel, auf die man verzichten oder nur in kleinen Mengen essen sollte

  1. Banane,
  2. Cocktails,
  3. Erd-, Hasel-, Walnuss (und Muse daraus),
  4. Erdnüsse (geröstet, gesalzen), -flocken,
  5. Honig,
  6. in Fett Gebackenes,
  7. Kuhmilchprodukte,
  8. Rohkost,
  9. Schokolade,
  10. Süßigkeiten,
  11. tierisches Fett (Wurst),
  12. Zitrusfrüchte,
  13. Zucker, Zuckerrohr.

Eine Auswahl an Lebensmittel als Medizin

  1. Azukibohne,
  2. Basilikum,
  3. Birne,
  4. Bockshornkleesamen,
  5. Borretsch,
  6. Buchweizen,
  7. Dill,
  8. Dinkel,
  9. Fenchel,
  10. Fenchelsamen,
  11. Fisolen,
  12. Frühlingszwiebel,
  13. Gerste,
  14. Hafer, -flocken,
  15. Hirse,
  16. Huhn,
  17. Ingwer,
  18. Kichererbsen,
  19. Kohl (alle Sorten),
  20. Kren,
  21. Kürbis,
  22. Lamm,
  23. Lauch,
  24. Liebstöckel,
  25. Majoran,
  26. Petersilienwurzel / Pastinake,
  27. Quinoa,
  28. Reis,
  29. Rettich,
  30. Sellerie,
  31. Spinat,
  32. Weintraube.